Home
Nach oben

 

 

Projektplanskizze für die Schulstation

 
   

Projektziel

Lern- und Verhaltenstraining für Kinder und Jugendliche der Klasse 5-10, die besonderer Förderung bedürfen
Leistungsgehemmten Schülern und störenden Schüler/innen gezielt Hilfen anbieten, um ihr Sozialverhalten zu verbessern und Eigenverantwortung für das Lernen zu ermöglichen
 
   

Lernziele

 Lerntraining:   

Verbesserung der Lernergebnisse der Schüler durch

Individuelle Lernberatung (Lerntyp, Lernwege, Zeitplanung, Arbeitsplanung...)
Trainieren von Lern- und Arbeitstechniken
Reflektieren von Stärken und Schwächen

Verhaltenstraining:   

Verbesserung des Verhaltens durch Anwenden der „Trainingsraummethode“ (Programm bezieht sich auf Unterrichtsstörungen)

Klare Regeln, klare Konsequenzen

 3 grundlegende Regeln

1. Jede Lehrkraft hat das Recht, ungestört zu unterrichten.

2. Jede/r Schüler/in hat das Recht, ungestört zu lernen.

3. Jede/r muss die Rechte der anderen respektieren.

Betreuer in der Sozialstation ist unparteiischer Berater und Unterstützer des Schülers

führt offenes, vorwurfs- und wertfreies Gespräch mit Schüler

 findet heraus, welche ABSICHT, welches ZIEL der Schüler mit der Störung verfolgt

Schüler stört, normale Ermahnung durch den Lehrer.

Schüler stört weiterhin, ausdrückliche Ermahnung mit Hilfe des Fragekatalogs

Schüler stört weiterhin, wird vom Lehrer mit einem Infozettel in die Sozialstation geschickt.

·         bei Weigerung - weitere Kollegen hinzuziehen, wenn nötig auch die Schulleitung.

·         Der Schüler kehrt aus dem Trainingsraum zurück, nimmt am Unterricht wieder teil. Sobald der Lehrer Zeit hat, bespricht er mit dem Schüler den Rückkehrplan und reagiert mit Zustimmung oder Ablehnung.

·         Für Schüler, die häufig in die Sozialstation zum Verhaltenstraining geschickt werden, gibt es einen zusätzlichen Maßnahmekatalog

 

 

Rahmenbedingungen

Die Schulstation befindet sich in einem Raum mit Arbeits-, Beratungs- und Entspannungsbereich.

Der Entspannungsbereich ermöglicht körperliche Betätigung, um Frust und Druck in andere Kanäle zu lenken.

 

Arbeitsplan

Die Schulstation ist täglich im 2. und 3. Block (9.30 – 13.00 Uhr) durch Lehrer besetzt.

Ein Teil der dafür benötigten Stunden wird aus dem pädagogischen Plus der Schule zur Verfügung gestellt, ein weiterer Teil soll durch Lehrer mit Honorarvertrag über Modul 1 des GT- Angebots abgesichert werden.

Alle beteiligten Lehrer bilden sich zur Lernberatung und zur Trainingsraummethode systematisch fort (siehe Fortbildungskonzept für das neue Schuljahr, 1. Fobi am 29.8.07).

Zum Schuljahresbeginn 2007/2008 hat die Arbeit mit der Schulstation begonnen. Das Konzept „Schulstation – Verhaltenstraining“ wird in Kooperation mit der Werner - Stephan - Oberschule Berlin, die erfolgreich einen Trainingsraum betreibt, erarbeitet und die Erfahrungen zwischen den Schulen ausgetauscht.  Es erfolgt eine Weiterentwicklung für den Bereich „Schulstation – Lerntraining“.

 

Arbeitsergebnis

Erwünschte Effekte sind

·         Verbesserung der Unterrichtsatmosphäre durch Abbau von Störungen

·         Verbesserung der Lernsituation einzelner Schüler und damit auch der ganzen Klasse.

 

Auswertung 

Die Erfahrungen mit der Sozialstation werden regelmäßig in den Lehrer- und Klassenkonferenzen ausgewertet.

Für beratene Schüler werden Beobachtungs- und Entwicklungsbögen angelegt. Diese dienen zur Dokumentation von Fortschritten im Lern- und Verhaltensbereich.